FAQ   >  PV+e-mobile   >  

Wie gross ist die PV-Anlage?
16.35 kWp, 50 Panels, ca. 81 m2, Richtung Süd-West, Neigung 25°
Produktion ca. 17.000 bis 20.000 kWh/Jahr. 
S.a. Messungen unter Situation>PV+e-mobile seit 2014

Eigenverbrauchsanteil? Ist die Anlage überdimensioniert?
Ziel war nicht, mit einer Optimierung der Grösse einen möglichst grossen Eigenverbrauchsanteil zu erreichen (das bedeutet eine rel. kleine PV-Anlage), sondern bei voller Bewölkung und evt. Regen noch gegen 3 kW zu haben, um den normalen Verbrauch inkl. Wärmepumpe abdecken zu können. S
.a. Situation>PV+e-mobile seit 2014. Die Anlage ist so leistungsstark, dass der (vergütete) ins Netz eingespiesene überschüssige Strom die Kosten für den (teureren) noch bezogenen Strom aufwiegt.

Kosten?
Die Offerten lagen 2014 zwischen etwa 30.000 und 45.000 sFr.. Der Preisunterschied wird auch von der Leistung und dem Hersteller der Panels (USA, Deutschland, China) verursacht. Seriöse Offerten können nur erwartet werden, wenn die Firma zu einem Gespräch vorbeikommt und sich die Gegebenheiten vor Ort ansieht. Etwa die Hälfte der Kosten sind die Panels, die andere Hälfte sind Dach- und Elektroinstallation sowie der oder die Wechselrichter.
Die EGS erstattet z.Z. für den ins Netz eingespiesenen Strom 6 Rappen/kWh (5 Rp. Energie + 1 Rp. Herkunftsnachweis HKN). 

Finanzierung?
Wir haben die Einmalvergütung (EIV) gewählt, die innerhalb eines Jahres ausbezahlt wurde. Sie betrug ca. 30% der Kosten. Sie wird fast jährlich den Marktpreisen der PV-Anlagen angepasst.
Die Anlagekosten gelten in der Steuererklärung als Liegenschaftsunterhalt. Die Einmalvergütung muss im Auszahlungsjahr als Einkommen versteuert werden.

Aufdach- oder Indach-Anlage?
Es wurde eine Aufdach-Anlage ausgeführt. Indach-Anlagen werden teilweise bei Neubauten bevorzugt, oder dann, wenn das Dach sowieso erneuert werden muss. Die Aufdach-Anlage erhöht den Wirkungsgrad der Panels im Hochsommer, da die Rückseite kälter ist als bei Indach-Anlagen. Nebeneffekt bei uns: Der Estrich ist im Hochsommer merklich weniger heiss.

Brauchwarmwassererzeugung?
Solarkollektoren erbringen etwa 60-70% des Warmwasserbedarfs (WW). Der Rest wird meist elektrisch erzeugt. Dagegen hat man im Sommer zu viel Wärmeenergie auf dem Dach, die kaum speicherbar ist, obwohl sie im Prinzip für die Heizung im Winterhalbjahr ausreichen würde. Mit der Erdwärmenutzung (EWS), der Wärmepumpe (WP) und der PV-Anlage bietet sich eine ausserordentlich ökonomische und ökologische Lösung. Die WP (2 kWel) macht das Brauch-WW bei uns mittags ab 14.00 über die Steuerung der WP mit Solarstrom (Eigenverbrauch). Einfacher und günstiger geht es kaum.

E-mobile
Das Elektroauto wird vorwiegend mit "Strom vom Dach" geladen. Ab einer PV-Leistung von ca. 4 kW schaltet die Steuerung automatisch auf die Autobatterie um. Andere einstellbare Möglichkeiten sind Direktladung (unabhängig von der PV-Leistung) bzw. Ladung vom Dach bei >4 kW und ggf. Nachladung nachts ab 21.00 Uhr, wenn am anderen Morgen eine volle Batterie gebraucht wird. Die Elektro-Velos werden tagsüber über normale Steckdosen geladen (Eigenverbrauchsnutzung).
Bereits existierende programmierbare Steuerungen (z.B. "smart home, smart meter") bieten Steuerungen fast aller Geräte im Haus (WP, Waschmaschine, Spülmaschine, Kühlgeräte etc.) und das sogar abhängig von der Wettervorhersage für die nächsten Tage.